Zu­sam­men­schluss UWG/FDP zur Gruppe im Rat

Die Ratsmitglieder des UWG und der FDP Uslar halten ein Banner mit der Aufschrift Zukunft Uslar

„Zukunft Uslar“: UWG und FDP schließen sich im Stadtrat zusammen und kündigen neue Wählergemeinschaft an

Uslar, den 1. März 2026 – Die politische Landschaft in Uslar ordnet sich neu: Mit Stichtag 15. Februar 2026 haben die Fraktionen der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) und der Freien Demokratischen Partei (FDP) im Stadtrat von Uslar den Zusammenschluss zu einer gemeinsamen Gruppe nach § 57 des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes (NKomVG) vollzogen. Unter dem Namen „Zukunft Uslar“ bündeln die Ratsmitglieder ihre Kräfte, um eine starke, unabhängige Stimme für die gesamte Stadt und ihre Ortsteile zu bilden.

Logische Konsequenz aus jahrelanger Zusammenarbeit

Die Entscheidung für die Gruppe „Zukunft Uslar“ ist das Ergebnis einer sachorientierten Analyse der letzten Jahre. Seit der letzten Wahl im Jahr 2021 hat sich gezeigt, dass die Grundausrichtungen von UWG und FDP in den entscheidenden Sachfragen für Uslar nahezu deckungsgleich sind.

„Wir haben festgestellt, dass wir gemeinsam deutlich schlagkräftiger sind“, erklärt Gruppensprecher Nico Stülzebach. „Gerade für kleinere Fraktionen ist es eine enorme Herausforderung, jeden Fachausschuss qualitativ hochwertig zu besetzen. Durch den Zusammenschluss bündeln wir unsere personellen Ressourcen, um eine fachlich fundierte Politik für unsere Bürger zu garantieren.“ Unterstützt wird er dabei von der stellvertretenden Gruppensprecherin Stefanie Kurz.

Unabhängigkeit als oberstes Gebot

Ein zentrales Merkmal von „Zukunft Uslar“ ist die absolute Unabhängigkeit von Parteizwängen. Die Gruppierung möchte sich fernab von parteipolitischen Ideologien auf das konzentrieren, was für die Menschen vor Ort wirklich zählt.

„Wir merken in vielen Gesprächen, dass sich die Wählerinnen und Wähler von den etablierten Parteien oft nicht mehr abgeholt fühlen. Gleichzeitig ist die angebliche ‚Alternative‘ für viele keine echte Option“, betont Nico Stülzebach. „Hier setzen wir an: Wir bieten eine pragmatische, sachbezogene Politik an – ohne ideologische Scheuklappen und mit dem Fokus auf das Machbare.“

Aufbruch zur Kommunalwahl im September

Der Zusammenschluss im Rat ist zugleich der Startschuss für die anstehende Kommunalwahl. Die jetzige Gruppe „Zukunft Uslar“ wird im September als eigene, unabhängige Gemeinschaft zur Wahl antreten. Das erklärte Ziel: In der Kernstadt und in jeder einzelnen Ortschaft der erste Ansprechpartner für die Anliegen der Bürger zu sein.

Einladung zum Mitgestalten

Um dieses Ziel zu erreichen, sucht „Zukunft Uslar“ aktiv nach weiteren Mitstreitenden. „Wir sind offen für alle Bürgerinnen und Bürger, die Lust haben, ihre Heimat aktiv mitzugestalten“, so Stülzebach. „Wer sich für Uslar und seine Ortschaften engagieren möchte, ohne sich in ein enges Parteikorsett pressen zu lassen, ist bei uns genau richtig.“